Rückmeldung zum Sommersemester 2013

26 Dez

Der Semesterbeitrag beträgt zum Sommersemester 2013 = 327,50 EUR 

Dieser Beitrag setzt sich wie folgt zusammen:

RMV-Semesterticket

190,00 EUR

Erweiterung Nordhessischer VerkehrsVerbund (neu ab dem Sommersemester)

5,00 EUR

Palmengarten

1,10 EUR

AStA-Härtefonds

0,40 EUR

Beitrag Studierendenschaft (erhoben vom AStA) 8,50 EUR

Beitrag Neubau Studierendenhaus

1,00 EUR

Beitrag zum Studentenwerk (erhoben vom Studentenwerk)

70,00 EUR

CamRad (neu ab dem Sommersemester)

1,50 EUR

Verwaltungskostenbeitrag (erhoben von der Universität)

50,00 EUR

Gesambeitrag                

327,50 EUR

Sollte der Semesterbeitrag nach dem 31. Januar 2013 eingehen, werden zusätzlich 30,- Euro fällig (Säumnisgebühr). Der zu überweisende Semesterbeitrag beträgt dann 357,50 Euro.

Ablauf:

Überweisung:

Überweisen Sie bitte den vorgenannten Semesterbeitrag auf das nachfolgend genannte Konto unter Angabe Ihrer Kundennummer. Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Angaben deutlich lesbar sind und überweisen Sie rechtzeitig.

Überweisungsdaten:

Folgende Angaben sind unbedingt einzutragen:
Empfänger: Universität Frankfurt;
Kontonummer: 1006535;
Bankleitzahl: 500 500 00;
Bank: Landesbank Hessen-Thüringen;
Verwendungszweck: Ihre Kundennummer (diese ergibt sich aus einer 12-stelligen Zahlenreihe) Die ersten 2 Stellen stehen für das Sommersemester (01) bzw. Wintersemester (02). Die 3. und 4.-Stelle steht für das Jahr (13). Danach füllen Sie so viele Stellen mit einer 0 auf bis Ihre Matrikelnummer (4-,5-,6- oder 7-stellig) mit der 12ten-Stelle endet.

Weitere Informationen unter: http://asta-frankfurt.de/aktuelles/rueckmeldung-zum-sommersemester-2013

Schöne Feiertage und Briefwahlunterlagen

21 Dez

Liebe Studierende,

wir wünschen euch zunächst einmal schöne Feiertage und eine gute Zeit, ebenso wie einen guten Start ins neue Jahr. Das kommt ja nun alles Schlag auf Schlag.

In euren Ferien kommen die Briefwahlunterlagen zu euch. Die Vorzüge einer Briefwahl sind klar:

  • keine Wartezeiten
  • ihr müsst eure Wahlurne nicht suchen
  • eine klare Übersicht über alle Kandidat_innen

Deswegen verzagt nicht, wenn es anfangs ein wenig unübersichtlich ist. Das wird nicht nur euch alleine so gehen. Falls ihr dennoch die Urnenwahl nutzen möchtet, haben wir euch hier Informationen bereit gestellt über den Ort und die Zeit der Möglichkeiten: https://piratenuniffm.wordpress.com/2012/11/17/wann-und-wo-kann-ich-wahlen-gehen/

Wir sehen uns im neuen Jahr!

Eure Piraten an der Uni [Anne-Bonny-Kommittee]

Zwei Veranstaltungsreihen zu Beginn des neuen Jahres 2013

15 Dez

Liebe Studierende und Interessierte,

anbei sind zwei Veranstaltungshinweise zu Beginn des neuen Jahres:

Die Vortragsreihe „Geschlechtlichkeit und Dimensionen von Rollenförmigkeit“ präsentiert euch einen Einblick in verschiedene Rollenmuster, die Emanzipationsbewegung, Ausgestaltung und Auswirkung geschlechtlich normativen Denkens und Handelns und eine Darstellung der Zusammenhänge von kapitalistischen Produktionsverhältnissen, Krise und Geschlecht.

Einzeltermine sind am 15.01. und 24.01.

Roswitha Scholz – Kapitalismus, Krise und Geschlecht am Dienstag 15.01.13, um 19 Uhr Café KOZ, Studierendenhaus am Campus Bockenheim

Die Wert-Abspaltungskritik – ein neuer Versuch marxo-feministischer Theoriebildung

Seit geraumer Zeit lässt sich eine Marx-Renaissance beobachten. Nach dem „cultural turn“ der letzten Jahrzehnte treten nun wieder „materielle“ Aspekte in den Vordergrund. Und so fordert Nancy Fraser auch im feministischen Kontext „Frauen denkt ökonomisch“. Ansonsten sind jedoch marxo-feministische Konzepte rar, die jenseits traditioneller Marxismen nach dem Zusammenbruch des Ostblocksozialismus und den neuerlichen Krisenentwicklungen im Kapitalismus Neuland betreten.

In dem Referat wird thesenhaft die Wert-Abspaltungstheorie vorgestellt, die einer neuen Qualität des warenproduzierenden Patriarchats Rechnung tragend will und dabei gleichzeitig auch die kulturell-symbolische Ebene zu integrieren versucht.

Facebook: https://www.facebook.com/events/266267136828867/

Ulrike Lembke – Geschlechterstereotype und Vergewaltigungsmythen als Hindernisse bei der Strafverfolgung von Sexualdelikten am Donnerstag 24.01.13, Ort und Zeit folgt

Strafprozesse wegen sexualisierter Gewalt haben – auch in den letzten Monaten – große Aufmerksamkeit erfahren und waren von kontroversen Diskussionen begleitet. Insgesamt ist die Strafverfolgung von Sexualdelikten in Deutschland ersichtlich ineffektiv und stellt für die Opfer selbst oft eine weitere traumatisierende Erfahrung dar. „Beweisschwierigkeiten“ müssen meist pauschal als Erklärung herhalten. Bei genauerem Hinsehen wird aber deutlich, welch wesentliche Bedeutung Geschlechterstereotype, Sexualitätsmythen und opferbeschuldigendes Alltagswissen in Polizei, Staatsanwaltschaften, Gutachten und Gerichten haben. Der Vortrag zeigt auf, in welchen Zusammenhängen gewaltlegitimierende kulturelle Muster für die Strafverfolgung von Sexualdelikten relevant werden, und stellt Gegenbewegungen zur Diskussion wie die Gesetzesänderungen und Reformversuche der letzten Jahre, Transfer von Expert/innenwissen, Quotierung der Strafverfolgungsorgane und Interventionen von internationaler Ebene.

Facebok: https://www.facebook.com/events/451758454861807/

asta-geschlechtlichkeitA4-vorneasta-geschlechtlichkeitA4-hinten

Und die  Veranstaltungsreihe „Arbeit macht tot„: unter diesem Titel veröffentlichte Tibor Woh  l seinen Bericht über Zwangsarbeit im KZ Auschwitz III-Monowitz. Er verweist damit auf die nationalsozialistische Parole „Arbeit macht frei“ und enttarnt ihren praktischen, menschenverachtenden Kern. Systematisch wurde die „Vernichtung durch Arbeit“ im KZ Monowitz betrieben, dem ersten das auf privatwirtschaftlicher Initiative – der IG Farben AG – entstand. In den 1950er Jahren wurde der Kampf um Entschädigung der Zwangsarbeiter in Nachkriegsdeutschland von Norbert Wollheim mit einer Musterklage gegen die IG Farben AG eingeleitet.

Die Veranstaltungsreihe beschäftigt sich mit Zwangsarbeit im Dritten Reich, der Geschichte und Gegenwart des Konzentrationslagers Auschwitz III-Monowitz und dem Kampf um Entschädigung.

Einzeltermine sind am 21.01.,  23.01., 28.01. und 30.01.

Montag 21.01. um 18 Uhr: „Auf Spurensuche in Monowice – ein vergessenes Konzentrationslager in Auschwitz?“ von Judith Hoehne (Stellvertretende Leiterin der Bildungs- und Programmabteilung der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim/Auschwitz)
Auf den Ruinen des Ortes Monowice wurde im Herbst 1942 ein weiteres Konzentrationslager im Bereich Auschwitz eröffnet. Dies war das erste von einem privaten Industrieunternehmen geplante und finanzierte Konzentrationslager, das ausschließlich für die Zwangsarbeit von Häftlingen – auf der Baustelle für die Buna-Werke der IG Farben – vorgesehen war. Heute ist der historische Ort kein Bestandteil der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau – vor Ort sind nur noch wenige Überreste zu besichtigen. Die Auseinandersetzung mit diesem Teil der Geschichte von Auschwitz ist vor allem auch eine Auseinandersetzung mit dem Verhältnis der deutschen Industrie zur Vernichtungspolitik des nationalsozialistischen Regimes.

Mittwoch 23.01. um 18 Uhr „Klagen gegen Deutschland? Entschädigungspolitik im Recht“ von Maximilian Pichl (arbeitskreis kritischer jurist_innen)
Die Bundesrepublik Deutschland wurde gerade in den letzten zehn Jahren vor verschiedenen Gerichten wegen der Verbrechen im Kolonialismus (Genozid an den Herero) und im NS (Zwangsarbeit, Massaker) angeklagt. Zuletzt entschied der Internationale Gerichtshof im Februar 2012, dass die Staatenimmunität Deutschland vor Klagen im Ausland schützt. Der Vortrag beinhaltet die wesentlichen Gerichtsverfahren, die strategische Nutzung des Rechts und deren Auswirkungen auf Vergangenheitspolitiken.

Montag 28.01. um 18 Uhr „Ökonomische Aspekte der Zwangsarbeit 1933 – 1945“ von Christian Hartz (freier Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme)
Zwangsarbeit in der NS-Zeit war ein über Jahrzehnte vernachlässigtes Thema. Mit der Entschädigung der Zwangsarbeiter/innen der Industrie kamen die historischen Dimensionen teilweise zum Vorschein. Bis zum Jahr 2007 wurden laut der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ an ca. 1,66 Millionen Personen eine Summe von 4,4 Mrd. € ausgezahlt. Nichtsdestotrotz sind viele Bereiche der Zwangsarbeit, besonders deren ökonomische Aspekte, auf die im Rahmen des Vortrags eingegangen wird, weitgehend unbekannt.

Mittwoch 30.01. ab 18 Uhr „Die Auschwitz-Überlebenden im Kampf um Entschädigung und Strafverfolgung der Täter“ von Katharina Stengel (freie Mitarbeiterin des Fritz Bauer Instituts)
Als die Auschwitz-Überlebenden in den 1950er Jahren begannen, um Entschädigungszahlungen für die in Auschwitz geleistete Zwangsarbeit zu streiten, standen sie nicht nur der westdeutschen Politik und Industrie gegenüber. Auch zwischen verschiedenen Gruppen ehemaliger Häftlinge entstanden Konflikte, die ihren Ursprung in unterschiedlichen Verfolgungserfahrungen, verschiedenen Perspektiven auf die Lagergeschichte und aktuellen politischen Orientierungen hatten. Mehr Einigkeit herrschte bei den Versuchen der Auschwitz-Überlebenden, die Strafverfolgung der Täter in der Bundesrepublik zu forcieren. Diese Bemühungen stießen zwar ebenso auf große Widerstände, konnten aber letztlich sehr viel mehr öffentliche Resonanz erzielen als die Entschädigungsforderungen.

Alle Vorträge finden um 18 Uhr im Café KoZ (Studierendenhaus Campus Bockenheim) statt. Auf Facebook findet ihr die Gruppe unter: https://www.facebook.com/events/413065165408270/

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Flyer für unseren Wahlkampf

4 Dez

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Wann und wo kann ich wählen gehen?

17 Nov

Liebe Studierende und Interessierte,

anbei eine Information, wann und wo die Wahl wahrgenommen werden kann.

Alle Angaben findet ihr auch auf der Wahlbekanntmachung. Einzusehen unter: http://asta-frankfurt.de/aktuelles/ende-dezember-geht-es-mit-den-wahlen-goethe-universitaet-los

Die Facebook-Gruppe des AStA zu den Wahlen ist unter: https://www.facebook.com/events/532532480091097/

Eure Pirat_innen.

Briefwahlschluss:
Mo., 14. Januar 2013, 16.00 Uhr (letzter Einwurf
Briefkasten Poststelle Bockenheim)

Urnenwahl:
Mo., 21. Januar – Mi., 23. Januar 2013,
09.00 – 15.00 Uhr
Do., 24. Januar 2013, 11.00 Uhr – 15.00 Uhr
(„Mensatag“)

Wo sind die Urnenwahlen am Montag, 21.01.2013 – Mittwoch, 23.01.2013, jeweils 09.00 Uhr – 15.00 Uhr?

FB 01 und 02 RuW/Campus Westend, Grüneburgplatz 1, Foyer

FB 03, 04 und 12 im Turm, Senckenberganlage 15, EG, Foyer

FB 11 Vorraum Neue Mensa/ Sozialzentrum, Bockenheimer Landstr. 133, EG, Haupteingang, FB 11 nur Mo. 21.01.2013 und Di. 22.01.2013

FB 5 am Mo.21.01.2013 und Di. 22.01.2013: Sportuni, Ginnheimer Landstr. 39, EG, Foyer, Haupteingang und Mi. 23.01.2013:Altes Hauptgebäude, Mertonstr. 17, Bibliothek, 2. OG

FB 6, 7, 8, 9 und 10 IG-Farben-Haus/Campus Westend, Grüneburgplatz 1, Rotunde

FB 13,14 und 15 Biozentrum, Campus Riedberg, Max-von-LaueStr. 9, Haupteingang Mensa. Mo. 21.01. 2013 Di. 22.01. 2013 und Mi. 23.01.2013

FB 16 Klinikum, Personalkasino, Haus 35, 2. OG, Mensa/Garderobe

Und am Donnerstag, 24.01.2013, 11.00 Uhr – 15.00 Uhr („Mensatag“)?

FB 3, 4, 5, und 12 Neue Mensa, Bockenheimer Landstraße 133, EG, Haupteingang

FB 1, 2, 6, 7, 8, 9 und 10 IG-Farben-Haus/ Campus Westend, Grüneburgplatz 1, Casino (Vorraum)

FB 11, 13, 14 und 15 Biozentrum, Campus Riedberg, Max-von-Laue-Str. 9, Haupteingang Mensa

FB 16 Klinikum, Personalkasino, Haus 35, 2. OG, Mensa/ Garderobe

Die letzten 6 Monate – ein kleiner Überblick

16 Nov

Liebe Studierende und Interessierte,

dieses Jahr ist hochschulpolitisch einiges passiert – und auch wenn es um die Hochschulgruppe selbst recht ruhig war, waren wir im AStA sehr engagiert, euch breit zu informieren und haben einiges an Veranstaltungen organisiert, die AStA-Homepage neu aufgesetzt und uns für die Studienbedingungen eingesetzt.

Nächstes Jahr werden wir erneut antreten und bieten euch demnächst einen Überblick über unser Programm und Vorhaben. Die Wahlen des Studierendenparlaments, zu den Fachschaftsräten der Fachbereiche 01 bis 16 sowie zum Rat des L-Netzes findet nächstes Jahr vom 21.01. – 23.01.2013 statt und wir freuen uns jetzt schon, mit einem neuen Team an den Start zu gehen.

Auch haben wir einige neue Gesichter in der Hochschulgruppe, die uns helfen, euch stets auf dem aktuellsten Stand zu halten und im Studierendenparlament zu vertreten.

Wenn ihr noch wichtige Arbeitsfelder für uns seht oder Rückfragen habt, wendet euch einfach an uns!

Eure Piraten-Hochschulgruppe.

Ein kleiner Überblick über die letzten 6 Monate:

Erklärung der Fraktion „Piraten an der Uni (Anne-Bonny-Komitee)“

17 Apr

Am Freitag, den 20. April werden wir dem Studierendenparlament diese Erklärung abgeben.

Hintergrund ist, dass die Juso-HSG eine Beschwerde an den Ältestenrat gerichtet hat, in der behauptet wird, dass das satzungsgemäße Auszählverfahren zu unbestimmt sei und deshalb fordert, nach einem Auszählungsverfahren vorzugehen, welches aus unerfindlichen Gründen über fast 10 Jahre nicht aus der Wahlordnung entfernt wurde.

Dabei wurde es längst in der Satzung durch das Sainte-Laguë/Schepers-Verfahren ersetzt. Nach dem D’Hondtschen Höchstzahlverfahren werden große Listen, wie etwa im Falle unseres Studierendenparlaments die JuSos, bevorzugt. In erster Linie wegen dieser ungerechten und unrepräsentativen Sitzzuteilung durch das Verfahren nach D’Hondt, wurde dieses bei den Wahlen zum Bundestag bereits 1987 durch das Hare-Niemayer-Verfahren und ab 2009 durch das Sainte-Laguë/Schepers-Verfahren ersetzt.

Hierbei handelt es sich wie bereits erwähnt auch um das eigentlich in der Satzung festgeschrieben Auszählverfahren, welches die JuSos bemängeln. Der Ältestenrat hat dieser Beschwerde aus nicht nachvollziehbaren Gründen stattgegeben. Dies wollten wir nicht unkommentiert lassen.

Hier ist die Erklärung

Copyright aufheben!

18 Jan

Hallo ihr Lieben,

leider mussten wir heute aus der Frankfurter Rundschau erfahren, das unsere Forderung nach der Abschaffung mehr als richtig war und ist.

Nun ersteinmal der besagte Artikel:

http://www.fr-online.de/kultur/urheberrecht-leseplatz-ja–ausdrucken-nein,1472786,8234028.html

Der Artikel zeigt auf wie stark die mordernen Möglichkeiten von digitalisierten Werken erkannt werden. Wieder einmal wird in der „neuartigen“ Form der Digitalisierung ein Probelm gesehen dass vorher nie das war:  Wahrscheinlich seit der Erfindung des Kopiers kopieren Menschen die an der Universität arbeiten Quellen und Texte um sie bearbeiten zu können. Worin jetzt der entscheidene Unterschied liegen soll bleibt eine Vermutung, wahrscheinlich wird es die bessere Qualität der „Kopien“ sein (oh was für eine Frechheit Studis wollen saubere Kopien nutzen…)

Natürlich sehen wir bei der Abschaffung des Copyrights einige Probleme für Menschen die Wissen produzieren, dennoch zeigt sich an diesem Fall sehr gut in welche falsche Richtung dieses Thema laufen kann.

Wir wiederholen deshalb unsere Forderung:

„Das Copyright (nicht nur) in den Uni-Bibliotheken aufheben, damit wir ungehindert und frei mit wissenschaftlichen Texten arbeiten können!“

Unser Zeitungsartikel in der Wahlausgabe 2011-2012

1 Jan

Wer sind wir (Zeitungsartikel für die AStA-Wahlzeitung 2011/2012):

Die Hochschulgruppe Piraten an der Uni tritt das erste mal für die Wahlen des Studierendenparlaments an. Hierbei greift sie auf einen großen Erfahrungsschatz zurück: Unter den Kandidat_innen sind beispielsweise auch die ehemalige AStA-Vorsitzende Jessica Lütgens, der Referent für politische Bildung Jens Laufer, der Referent für interne Kommunikation Eric von Doemming und der Kulturreferent Jonas Schändlinger. Bei der Realisierung verschiedenster Projekte stellten wir fest, wie gut und gerne wir als Team politisch kreativ zusammenarbeiten. Nach unserer Zeit im AStA werden wir diese erfolgreiche Arbeit gerne fortsetzen. Mit den ‚Piraten an der Uni‘ stehen wir für transparente und partizipative Entscheidungsfindung in der Hochschulpolitik, einen kritischen und emanzipativen Bildungsbegriff, aber erkennen auch an, dass dies nicht ohne Umstrukturierung – weder seitens der universitären Leitung, noch der Vertreter_innen der Verfassten Studierendenschaft – gehen wird. Wir fordern deshalb eine Demokratisierung der gesamten Hochschule, also auch des AStA.

Datenschutz, Sicherheitspolitik, Transparenz

In Deutschland geht eine Angst um. Es ist die Angst vor potenziellen terroristischen Aktivitäten jedweder Form, Querulant_innen, Querdenker_innen und unseren Kommiliton_innen – es ist aber auch die Angst vor Veränderungen. All diese Ängste werden genutzt und geschürt, um in perfider Weise die flächendeckende Überwachung und die Verschärfung und Ausweitung Sicherheitskontrollen in Deutschland zu legitimieren. Logischerweise bleibt auch die Universität nicht verschont von diesem Kontrollwahn. Daher fordern wir:

Sicherheitsdienste weg!
Kameras an den Campi weg!
Goethe Card kritisch sehen –Rfid Chips in der Goethe Card endlich abschalten
Verfassungsschutz raus aus der Hochschule bzw. überall (s. Heidelberg)
gegen Loggin der Daten im Uni-WLAN
Eine Datenschutzerklärung für die gesamte UNI
Vereinfachter Zugang zu den Monitorsystem der UNI

Digital Life

Forschung, die durch Steuergelder finanziert wird, soll frei verfügbar und für jedermann zugänglich sein. Wir fordern ein frei zugängliches, zentrales Archiv aller solcher Forschungsarbeiten. Es ist nicht Aufgabe der Universität, ein privatwirtschaftliches Geschäftsmodell in Form der Journal-Herausgeber am Leben zu erhalten. Die Aufgabe der Universität ist die Pflege und Erhaltung der Wissenschaften durch Forschung, Lehre, und Studium. Wir halten es in diesem Sinne für unhaltbar, dass studiumsrelevante Informationen durch Passwörter ‚geschützt‘ werden; dass physische Anwesenheit in vielen Vorlesungen Pflicht ist; dass Unterlagen anderer, interessanter Vorlesungen(beispielsweise einer anderen Fakultät) nicht öffentlich sind, und somit ein Studium Generale nicht möglich ist. Nur freies und offenes Wissen kann die Aufgaben der Universität unterstützen.In unserem Verständnis von Basisdemokratie sehen wir es als unabdingbar uns für freie und offene Software einzusetzen.

OpenSource Software überall
Copyright aufgeben – Wissen sollte kein Eigentum sein
Vereinheitlichung der E-Learning-Plattformen
mehr Computerplätze an der Uni

Infrastruktur/Essen/Verkehr

Vielfach sehen sich Vegetarier, Veganer, religiöse oder umweltbewusste Menschen mit Angeboten konfrontiert, die ihren Essgewohnheiten widersprechen. Daher ist es sinnvoll über ein möglichst reichhaltiges Angebot an den Mensen nachzudenken, welches niemanden auf Grund seiner Einstellung ausschließt, auch „Fleischliebhaber_innen“ nicht.

Optimierung der Qualität und Finanzierung
club mate in der Mensa
kostenloser Nahverkehr
hessenweites Semesterticket für alle Studis mit optionalen ICE Zusatzticket
Verbesserung der Infrastruktur (Raumvergabe, Drucker, Poolräume, mehr Laborplätze in den Naturwissenschaften, Atelierräume)
Einrichtung einer „Vegan-Theke“
generell günstigere Gerichte und bessere Auszeichnung der Inhaltsstoffe
Bezahlbaren Wohnraum für alle, nicht nur für Studierende!

Hochschulpolitik

Wir setzten uns aktiv dafür ein, dass jeder die Möglichkeit bekommt an der Hochschule zu studieren. Wissen ist ein Allgemeingut und darf nicht eingeschränkt werden.

Bildungsschranken einreißen überall!
Demokratisierung der Hochschule
Viertelparität in allen Gremien! Stärkung des Senats!
Weiterhin gegen Studiengebühren
Umstellung der universitären Kapazitäten auf die neuen G8-Jahrgänge
Aufstockung des Hochschulpaktes um mindestens 10%

Politische Bildung

Um Basisdemokratie auch wirklich zu einem Zugewinn von Demokratie zu machen, bedarf es nicht nur Transparenz sondern auch Aufklärung. Wir setzten uns daher aktiv dafür ein, dass die Universität nicht länger als eine von der Gesellschaft abgetrennte Akteur_in verstanden wird. Daher fordern wir das Allgemeinpolitische Mandat für Asten und die Abschaffung zweifelhafter Organe wie des Hochschulrates.

Förderung (finanzieller, struktureller etc.) von studentischen Initiativen
Kein Antisemitismus, Rassismus, Sexismus, Homophobie oder andere diskriminierende Ideologien an der Uni! Gedenkpolitik ausweiten!
Basisdemokratie stärken

Zivilklausel:

In der Sitzung vom 29.11.2011 des Studierendenparlaments der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main, beschloss das Studierendenparlament mit einer Mehrheit, dass bei der StuPa-Wahl im Januar 2012 zusätzlich zur Urnen und Briefwahl eine Urabstimmung zum Thema „Zivilklausel“ stattfinden soll. Wir unterstützen dies ausdrücklich, da Forschung nur dem zivilen und friedlichen Zwecke dienen sollte.

Wer sind wir (Team 2011-2012)

18 Dez

Wer sind wir (Zeitungsartikel für die AStA Wahlzeitung 2011/2012):

Die Hochschulgruppe Piraten an der Uni tritt das erste mal für die Wahlen des Studierendenparlaments an. Hierbei greift sie auf einen großen Erfahrungsschatz zurück: Unter den Kandidat_innen sind beispielsweise auch die ehemalige AStA-Vorsitzende Jessica Lütgens, der Referent für politische Bildung Jens Laufer, der Referent für interne Kommunikation Eric von Doemming und der Kulturreferent Jonas Schändlinger. Bei der Realisierung verschiedenster Projekte stellten wir fest, wie gut und gerne wir als Team politisch kreativ zusammenarbeiten. Nach unserer Zeit im AStA werden wir diese erfolgreiche Arbeit gerne fortsetzen. Mit den ‚Piraten an der Uni‘ stehen wir für transparente und partizipative Entscheidungsfindung in der Hochschulpolitik, einen kritischen und emanzipativen Bildungsbegriff, aber erkennen auch an, dass dies nicht ohne Umstrukturierung – weder seitens der universitären Leitung, noch der Vertreter_innen der Verfassten Studierendenschaft – gehen wird. Wir fordern deshalb eine Demokratisierung der gesamten Hochschule, also auch des AStA.

Datenschutz, Sicherheitspolitik, Transparenz

In Deutschland geht eine Angst um. Es ist die Angst vor potenziellen terroristischen Aktivitäten jedweder Form, Querulant_innen, Querdenker_innen und unseren Kommiliton_innen – es ist aber auch die Angst vor Veränderungen. All diese Ängste werden genutzt und geschürt, um in perfider Weise die flächendeckende Überwachung und die Verschärfung und Ausweitung Sicherheitskontrollen in Deutschland zu legitimieren. Logischerweise bleibt auch die Universität nicht verschont von diesem Kontrollwahn. Daher fordern wir:

► Sicherheitsdienste weg!
► Kameras an den Campi weg!
► Goethe Card kritisch sehen –Rfid Chips in der Goethe Card endlich abschalten
► Verfassungsschutz raus aus der Hochschule bzw. überall (s. Heidelberg)
► gegen Loggin der Daten im Uni-WLAN
► Eine Datenschutzerklärung für die gesamte UNI
► Vereinfachter Zugang zu den Monitorsystem der UNI

Digital Life

Forschung, die durch Steuergelder finanziert wird, soll frei verfügbar und für jedermann zugänglich sein. Wir fordern ein frei zugängliches, zentrales Archiv aller solcher Forschungsarbeiten. Es ist nicht Aufgabe der Universität, ein privatwirtschaftliches Geschäftsmodell in Form der Journal-Herausgeber am Leben zu erhalten. Die Aufgabe der Universität ist die Pflege und Erhaltung der Wissenschaften durch Forschung, Lehre, und Studium. Wir halten es in diesem Sinne für unhaltbar, dass studiumsrelevante Informationen durch Passwörter ‚geschützt‘ werden; dass physische Anwesenheit in vielen Vorlesungen Pflicht ist; dass Unterlagen anderer, interessanter Vorlesungen(beispielsweise einer anderen Fakultät) nicht öffentlich sind, und somit ein Studium Generale nicht möglich ist. Nur freies und offenes Wissen kann die Aufgaben der Universität unterstützen.In unserem Verständnis von Basisdemokratie sehen wir es als unabdingbar uns für freie und offene Software einzusetzen.

► OpenSource Software überall
► Copyright aufgeben – Wissen sollte kein Eigentum sein
► Vereinheitlichung der E-Learning-Plattformen
► mehr Computerplätze an der Uni

Infrastruktur/Essen/Verkehr

Vielfach sehen sich Vegetarier, Veganer, religiöse oder umweltbewusste Menschen mit Angeboten konfrontiert, die ihren Essgewohnheiten widersprechen. Daher ist es sinnvoll über ein möglichst reichhaltiges Angebot an den Mensen nachzudenken, welches niemanden auf Grund seiner Einstellung ausschließt, auch „Fleischliebhaber_innen“ nicht.

► Optimierung der Qualität und Finanzierung
► club mate in der Mensa
► kostenloser Nahverkehr
► hessenweites Semesterticket für alle Studis mit optionalen ICE Zusatzticket
Verbesserung der Infrastruktur (Raumvergabe, Drucker, Poolräume, mehr Laborplätze in den Naturwissenschaften, Atelierräume)
► Einrichtung einer „Vegan-Theke“
► generell günstigere Gerichte und bessere Auszeichnung der Inhaltsstoffe
► Bezahlbaren Wohnraum für alle, nicht nur für Studierende!

Hochschulpolitik

Wir setzten uns aktiv dafür ein, dass jeder die Möglichkeit bekommt an der Hochschule zu studieren. Wissen ist ein Allgemeingut und darf nicht eingeschränkt werden.

► Bildungsschranken einreißen überall!
► Demokratisierung der Hochschule
► Viertelparität in allen Gremien! Stärkung des Senats!
► Weiterhin gegen Studiengebühren
► Umstellung der universitären Kapazitäten auf die neuen G8-Jahrgänge
► Aufstockung des Hochschulpaktes um mindestens 10%

Politische Bildung

Um Basisdemokratie auch wirklich zu einem Zugewinn von Demokratie zu machen, bedarf es nicht nur Transparenz sondern auch Aufklärung. Wir setzten uns daher aktiv dafür ein, dass die Universität nicht länger als eine von der Gesellschaft abgetrennte Akteur_in verstanden wird. Daher fordern wir das Allgemeinpolitische Mandat für Asten und die Abschaffung zweifelhafter Organe wie des Hochschulrates.

► Förderung (finanzieller, struktureller etc.) von studentischen Initiativen
► Kein Antisemitismus, Rassismus, Sexismus, Homophobie oder andere diskriminierende Ideologien an der Uni! Gedenkpolitik ausweiten!
► Basisdemokratie stärken

Zivilklausel:

In der Sitzung vom 29.11.2011 des Studierendenparlaments der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main, beschloss das Studierendenparlament mit einer Mehrheit, dass bei der StuPa-Wahl im Januar 2012 zusätzlich zur Urnen und Briefwahl eine Urabstimmung zum Thema „Zivilklausel“ stattfinden soll. Wir unterstützen dies ausdrücklich, da Forschung nur dem zivilen und friedlichen Zwecke dienen sollte.

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